Rückblick auf das Jubiläum der Tagesförderstätte
Wir schauen mit großer Freude auf unseren Tag der offenen Tür zurück, den wir zum 25. Geburtstag unserer Tagesförderstätte in Stockstadt veranstaltet haben.
Viele Gäste haben uns an diesem Tag besucht: Aktuelle und ehemalige Besucher*innen der Tagesförderstätte und deren Familien, ehemalige Kolleg*innen und Wegbegleiter, Kooperationspartner sowie die Kolleg*innen und Besucher*innen der benachbarten Werkstatt für Menschen mit Behinderung.
Auch viele weitere Personen haben den Weg in unsere Tagesförderstätte gefunden, uns mit netten Grußworten erfreut und mit uns gefeiert: Stockstadts Bürgermeister Rafael Herbrik, die stellvertretende Landrätin von Aschaffenburg, Claudia Papachrissanthou, die Vorsitzenden der Lebenshilfe Aschaffenburg, Kirsten Simon und Claudia Schöffel, sowie Vorstandsmitglieder Dr. Petra Koch und der Kaufmännische Leiter der Lebenshilfe Aschaffenburg, Jörg Veith. Als Vertreterin der katholischen Kirchengemeinde von Stockstadt konnten wir Karin Farrenkopf-Párraga begrüßen.

Auf großes Interesse stoß unser gemeinsames Angebot eines einrichtungsübergreifenden Rundgangs mit den Kollegen aus der Werkstatt der Lebenshilfe Werkstätten e.V. Schmerlenbach. Hierbei konnte man Näheres über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Einrichtungen erfahren.
Selbstverständlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz, alle konnten sich bei Gegrilltem, Eis, Kaffee, Kuchen und frisch gebackenen Waffeln stärken.
Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und Helfern, die uns diesen Tag ermöglicht und mit uns gestaltet haben.
Wir danken den Kuchenbäckern, den Helfern beim Auf- und Abbauen, unseren Helfer*innen beim Verkauf, den Spendern von Kaffee und Geld und all denjenigen, die unser Fest besucht und uns so einen tollen Tag bereitet haben!


Eine schöne Sommerzeit!
Wir wünschen allen einen wunderbar sonnigen Sommer und eine schöne Ferien- und Urlaubszeit!
Allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die an unseren Ferienangeboten teilnehmen, wünschen wir tolle Erlebnisse und viel Spaß.
Danke für die Spende!
Ein großes Dankeschön für die tolle Spende an die H. & M. Vogel Immobilien- und Verwaltungs GmbH und Pipistrello Goldbach!
Das Team der Hausverwaltung hatte beim Geburtstags-Gewinnspiel des Kinderfachgeschäfts Pipistrello die Puppe gewonnen und spendet Sie an uns.
Wir freuen uns sehr über die Little Dutch Puppe in Lebensgröße. Nach einer Autofahrt (selbstverständlich auf dem Rücksitz und vorschriftsmäßig angeschnallt) konnte die Puppe in den gemeinschaftlichen Kuschel- und Leseraum unserer Integrativen Kindertagesstätte Himmelszelt in Aschaffenburg einziehen. In einer Abstimmung haben die Kinder der Puppe den Namen Lotta gegeben. Lotta und ihr Schäfchen fühlen sich im Kreise der Kinder sichtlich wohl und genießen die Kuschelzeit.




30 Jahre gelebte Inklusion
Das große Jubiläumsfest der Integrativen Kindertagesstätte Himmelszelt war weit mehr als ein Sommerfest. Es war ein Fest der Gemeinschaft, der Dankbarkeit – und der gelebten Inklusion. Am Sonntag, den 6. Juli, verwandelte sich das Gelände der Kita in einen bunten Ort voller Lachen, Musik und bewegender Momente.
Gleich zu Beginn begrüßte Sven Mühlon, der Leiter der Einrichtung, die zahlreichen Gäste mit warmen Worten. Unter den Gästen waren neben den Familien, Kindern und Mitarbeitenden auch seine beiden Vorgängerinnen, der Vorstand der Lebenshilfe Aschaffenburg als Träger der Einrichtung sowie Jessica Euler, Bürgermeisterin der Stadt Aschaffenburg. Mühlon betonte die Bedeutung des Miteinanders in der täglichen Arbeit der Kita und dankte seinem Team für den unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten.
Auch Bürgermeisterin Euler würdigte in ihrer Ansprache das Engagement der Einrichtung: „Die Kita Himmelszelt ist seit 30 Jahren ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Inklusion im Alltag ganz selbstverständlich gelingen kann. Sie ist ein wichtiger Teil unserer Stadt und prägt Generationen von Kindern – mit und ohne Behinderung.“ Sie sprach allen Mitarbeitenden ihren Dank aus, aber auch den Familien, „die dieser besonderen Einrichtung ihr Vertrauen schenken und damit Inklusion tagtäglich mit Leben füllen.“
Ein emotionaler Höhepunkt folgte kurz darauf: Die Vorschulkinder führten ein liebevoll einstudiertes Theaterstück auf – mit leuchtenden Augen und viel Applaus. Anschließend sangen alle Kinder gemeinsam das „Himmelszelt-Lied“ – eine musikalische Liebeserklärung an ihre Kita, die viele Eltern sichtlich rührte.
Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Pommes, Hot Dogs und ein riesiges Kuchenbuffet ließen keine Wünsche offen. Ein Eiswagen sorgte für willkommene Abkühlung. Den ganzen Nachmittag über konnten Kinder sich an zahlreichen Ständen schminken lassen, basteln oder sich auf der Hüpfburg austoben – letztere war das unangefochtene Highlight bei den Kleinsten. Auch die musikalische Umrahmung und der farbenfrohe Auftritt einer Jugendgarde begeisterten Groß und Klein.
Ein weiterer Publikumsmagnet war die große Tombola mit vielen tollen Gewinnen, großzügig gesponsert von lokalen Unternehmen – ein Zeichen für die starke Verwurzelung der Einrichtung in der Stadtgesellschaft. Das Jubiläumsfest war nicht nur ein Rückblick auf drei Jahrzehnte erfolgreicher Arbeit, sondern auch ein Ausblick in eine inklusive Zukunft. Die Integrative Kindertagesstätte Himmelszelt zeigt seit 30 Jahren, wie bereichernd Vielfalt ist – für Kinder, Eltern und das ganze Umfeld.
Der Elternbeirat der IKT Himmelszelt









Inklusion im Glas – Vielfalt macht den Honig
Die Integrativen Kindertagesstätten Kunterbunt in Alzenau und Hundertmorgenwald in Mömbris kümmern sich schon seit vielen Jahren um Bienen. Es gibt in beiden Einrichtungen Insektenhotels und Blühflächen und natürlich den jährlichen Besuch beim Imker.
Irgendwann kamen der Gedanke und der Wunsch auf, sich noch intensiver damit zu beschäftigen. Was machen Bienen im Winter? Schlafen Bienen nachts? All das sind Fragen, die Kinder stellen. Was wäre denn, wenn wir eigene Bienen hätten? Dann könnten die Kinder wirklich alles „hautnah“ mitbekommen und sogar noch besser: wirklich miterleben, wie unsere heimische Honigbiene lebt und ihren Tag verbringt.
Dank der Unterstützung von „unserem“ Imker Wolfgang Zipf zogen im April drei Bienenvölker nach Mömbris. Alle Kinder haben fleißig geholfen, die Bienenkästen zu bemalen und die Rähmchen zu hämmern. Der Einzug unserer Bienen war für alle ein ganz besonderes Erlebnis.
Schon Ende Mai wurde es wieder spannend: Wir holten die Waben aus den Kästen, entdeckelten sie ganz vorsichtig und konnten sie in unsere Honigschleuder stellen. Auch hier bekam „unser Imker“ tatkräftige Unterstützung von Klein und Groß.
Am Ende hatten wir 19 Kilogramm leckeren Honig.
Unser erster Honig ist nun im Glas. Wir sind glücklich und stolz, denn alle Kinder konnten ihre Fähigkeiten und ihr Wissen bei allen Arbeitsschritten einbringen. Ganz nebenbei wurde viel gelernt und erlebt, dass man nur gemeinsam Großes erreichen kann.
Einen Einblick in die Herstellung unseres ersten eigenen Honigs bekommt man in unserem Flyer und in unserem Video:





