Preisverleihung des Sonderpreises “Soziale Natur – Natur für alle” im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Preisverleihung des Sonderpreises “Soziale Natur – Natur für alle” im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Wir haben den Sonderpreis “Soziale Natur” im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt erhalten. Am Freitag, 15.11.2019 hatten wir eine kurzweilige Preisverleihung im Café Freitag.

“Wir alle haben einen Preis gewonnen. Wir haben uns, von unserer Couch, gemeinsam in die Natur begeben.” (Selma Mattern, Bereich Freizeit, Begegnung, Bildung)

Nach einer kurzen Begrüßung durch unser Vorstandsmitglied Hubert Volland ging es gleich los mit den Danksagungen.

Die Laudatio zur Urkundenübergabe wurde von Bürgermeister Jürgen Herzing gehalten. Er ging dabei auf die vielfältigen Aktivitäten im Umwelt- und Naturschutzbereich der Stadt Aschaffenburg ein und spannte den Bogen zum Projekt der Lebenshilfe Aschaffenburg.

In enger Kooperation mit dem Bildungsbüro der Stadt Aschaffenburg sprach Regina Stürmer zu den Café Freitag Besuchern. Für das Bildungsbüro ist es schön zu wissen, mit der Lebenshilfe Aschaffenburg so einen starken Partner in der inklusiven Bildungsarbeit zu haben, und dafür sind wir nun auch belohnt worden.

Claus Fries sprach für den Landesbund für Vogelschutz (LBV) und freut sich zusammen mit Judith Braun (Kindergruppenleiterin) auf viele weitere Kooperationen im neuen Jahr. Der Besuch der Umweltstation Naturerlebnisgarten Kleinostheim könnte eine Veranstaltung sein.

Zum Abschluss dankte Selma Mattern Andreas Bergmann vom Tagungszentrum Schmerlenbach sowie Bernadette Goletzko und allen Helfern und Ehrenamtlichen, die das Projekt so großartig gemacht haben.

Nach den Reden freute sich das geduldige Publikum auf Burger und Getränke. Die Bundesfreiwilligendienstlerinnen des Juz flippten so manche Burgerpatties. In geselliger Runde wurd gemeinsam auf das tolle Projekt angestoßen und alle freuen sich auf die Angebote im Jahr 2020.

Wer in die Natur geht, ist freundlicher zu den Menschen. Diesen Aspekt haben Frau Selma Mattern und Herr Heiko Knapp mit diesem Projekt im besten Sinne umgesetzt. Was früher ganz normal war, sich in Wald und Natur aufzuhalten, muss heute oftmals erst wieder erlernt werden.” (Jürgen Herzing, Bürgermeister und Laudator)

“Die Natur ist vielfältig wie wir Menschen auch! Aus einer individuellen Vielfalt von Einzelpersönlichkeiten entsteht eine Einheit von Menschen, die sich gegensetitig gut tut.” (Selma Mattern, Bereich Freizeit, Begegung, Bildung)

“Danke für Euren wertvollen Beitrag zur Bildung. Denn: Bildung passiert nicht nur in der Schule. Bildung heißt, einfach etwas Neues zu lernen. Und sich weiterzuentwickeln. Zum Beispiel in der Natur.” (Regina Stürmer, Bildungsbüro)

“Was mir besonders imponiert, ist, dass ihre vielfältigen Aktionen gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung stattfinden und alle so voneinander lernen und profitieren.” (Glückwünsche per E-Mail durch Judith Gerlach, Staatsministerin)

Durch das Main-Echo gab es eine tolle Berichterstattung im Vorfeld (siehe https://www.lebenshilfe-aschaffenburg.de/oeffentlichkeitsarbeit/). Dort erfahren Sie mehr über das Projekt Natur erleben.

Hier ist unser Projekt bei UN-Dekade zu finden https://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/aktuelle-projekte-beitraege/detail/projekt-details/show/Wettbewerb/2764/

Oder blättern Sie durch unsere Berichte die seit 2012 veröffentlicht werden (https://www.lebenshilfe-aschaffenburg.de/fbb/freizeit/)

Aktiv Helfen-Tag der MC Medizintechnik GmbH

Aktiv Helfen-Tag der MC Medizintechnik GmbH

Am 05.11.2019 morgens um 8 Uhr rückten 12 Frauen und Männer von MC Medizintechnik GmbH, ein Unternehmen der Fresenius Kabi Gruppe, mit Akkuschraubern und anderem Werkzeug in der Integrativen Kindertagesstätte Kunterbunt an um nach dem Sturm “Bernd” den Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Die „Arbeitsliste“ war lang… Zusätzlich zu dem handwerklichen Engagement spendete die Firma ein barrierefreies Holzboot für die Kinder. Bereits um 8:30 Uhr war unser buntes Spielhaus abgebaut und an seinen neuen Standort gebracht worden. Der Bauwagen fuhr auf Rollbrettern durch den Garten, um an anderer Stelle aufgestellt zu werden, unser neues Hausboot war schon im Aufbau und die Helfer waren nicht zu bremsen. Die Palettenmöbel wurden alle neu gestrichen, egal ob Pferd oder Auto, alles ist nun wieder chic. Die Regenrinnen wurden gesäubert und überall, wirklich überall, Laub gerecht. Fazit: Unser Garten ist jetzt ein Park! Mit fachmännischem Blick wurde bemerkt, dass unsere „Bushaltestelle“ ihre besten Zeiten hinter sich hat. Kurzerhand wurde das Dach abgerissen und die erste Palette ausgetauscht. Um das alles zu bewerkstelligen, wurde noch einmal in die Firma nach Hörstein gefahren um Material zu holen. Eine Stunde später hatten wir eine tolle neue „Bushaltestelle“, die jetzt sogar ein wetterfestes Dach hat. Wir konnten das alles nicht glauben. Doch all dem nicht genug, unser vom Sturm „Bernd“ zerstörtes Spielhaus wurde in der Zwischenzeit fachmännisch repariert und so verstärkt, dass man uns glaubhaft versicherte: „Wenn es jetzt noch einmal wegfliegt, dann an einem Stück…“ Wir sind total überwältigt und beeindruckt und ein DANKE reicht an dieser Stelle kaum aus.

Die vier Elemente – Element Wasser

Die vier Elemente – Element Wasser

Ganzheitlich Natur erleben für Menschen mit und ohne Behinderung. In Kooperation mit dem Tagungszentrum Schmerlenbach wurde im Oktober ein Thementag zum Element Wasser angeboten. Dies war der 4. Teil unserer fünfteiligen Vier-Elemente-Reihe.

Wir haben uns mit Bernadette, Selma und Heiko dem Element Wasser gewidmet. Etwa Pflanzen und Tieren am Wasser, dem Wasser-Kreislauf, Wasser und seinen Formen. Nachmittags haben wir uns kreativ mit dem Thema auseinander gesetzt. Den Abschluss bildete ein fließender, von Wellen getragener Sitztanz.

Gemeinsam wollen wir mit Herz, Hand und Verstand dem Element Wasser begegnen und uns damit auseinandersetzen.

Wir freuen uns auf den 5. und letzten Teil unserer Reihe, wenn wir im nächsten Jahr beim „Fest der Elemente“ die 4 Elemente zum Abschluss zusammen führen.

Weihnachtspäkchenkonvoi – unsere Kindertagesstätten machen mit

Weihnachtspäkchenkonvoi – unsere Kindertagesstätten machen mit

Zaubert mit uns lachende Kinderaugen !
Der Weihnachtspäckchenkonvoi bringt Geschenke für bedürftige Kinder in entlegene und ländliche Gegenden in Osteuropa. Dabei steht ein Grundgedanke im Mittelpunkt: Kinder helfen Kindern. Kinder packen Geschenke für andere Kinder. So erleben und lernen sie in der Weihnachtszeit, welche Freude es bereitet zu helfen.

In unseren Integrativen Kindertagesstätten können die Päckchen abgegeben werden. Bitte bis zum 13.11.2019 in der Integrativen Kindertagesstätte Himmelszelt und bis zum 18.11.2019 in der Integrativen Kindertagesstätte Kunterbunt. Dort werden die Päckchen von einem LKW abgeholt und an Kinder in Osteuropa verteilt.

Unsere Freiwilligen stellen sich vor

Unsere Freiwilligen stellen sich vor

auch in diesem Jahr haben wir wieder Freiwillige bei der Lebenshilfe Aschaffenburg e.V.
Ein herzliches Dankeschön an die Freiwilligen vom letzten Jahr und ein herzliches Willkommen an die vier neuen!

Hier kommen unsere Freiwilligen zu Wort:

Ich heiße Lisa-Maria und bin 19 Jahre alt. Momentan absolviere ich ein Jahr Bundesfreiwilligendienst bei der Lebenshilfe Aschaffenburg e.V.
In meiner Freizeit spiele ich Theater, höre Musik oder treffe mich mit Freunden.
Dazu dieses Jahr zu machen, entschied ich mich, um Menschen mit Behinderung zu helfen, aber vor allem um über mich hinaus zu wachsen und neue Erfahrungen zu sammeln.
Außerdem möchte ich mich persönlich entwickeln und hoffe, dass mir dies meinem beruflichen Ziel näherbringt, da ein Teil meines Studiums Psychologie ist und mir da die Erfahrung mit verschiedensten Menschen helfen könnte.
Ich habe schon jetzt festgestellt, wie abwechslungsreich und spannend der Dienst bei der Lebenshilfe ist. Wir betreuen Menschen unterschiedlichsten Alters. Auch die Aktionen sind sehr abwechslungsreich. Manchmal gehen wir einkaufen, jede Woche ist einmal Schwimmgruppe und einmal im Monat bietet die Lebenshilfe Klettern an.
Ich freue mich schon auf dieses Jahr und die Erfahrungen, die es mit sich bringen wird.

Mein Name ist Saskia und ich bin 18 Jahre alt. Seit dem 01.09.2019 absolviere ich ein BFD (Bundesfreiwilligendienst) bei der Lebenshilfe und bin dort in den Offenen Hilfen tätig.
In meiner Freizeit gehe ich gerne ins Fitness Studio, schaue Serien oder treffe mich mit meinen Freunden.
Im letztem Jahr habe ich die Mittlere Reife abgeschlossen und mich nun dazu entschieden, ein BFD zu machen um mich beruflich zu orientieren und Einblicke in das Leben von Menschen mit Behinderung zu bekommen. Jetzt schon kann ich sagen, dass dieser Beruf sehr abwechslungsreich und spannend ist. Mir macht es sehr Spaß mit Menschen zusammen zu arbeiten.
Ich freue mich jetzt schon auf das restliche Jahr bei der Lebenshilfe und darauf, viele neue Erfahrungen zu sammeln.

Mein Name ist Gina, ich bin 16 Jahre alt und komme aus Mainaschaff. Zusammen mit Hannah absolviere ich mein Freiwilliges Soziales Jahr in der Heilpädagogischen Tagesstätte.
Im Sommer habe ich meine Mittlere Reife gemacht und mich dann entschieden ein FSJ zu machen. In dem Jahr möchte ich mich gerne weiterentwickeln und herausfinden ob ein Beruf im sozialen Bereich zu mir passt.
Am meisten Freude bereitet mir mit den Kindern draußen zu spielen und auch am Morgen der Stuhlkreis und das gemeinsame Singen. Vormittags unterstütze ich in der Schule und am Nachmittag in der Heilpädagogischen Tagesstätte. Die Kinder sind zwischen 8 und 10 Jahre alt. Ein paar Stunden bin ich in der SVE, auch da macht mir die Arbeit viel Freude.
Ich fühle mich sehr wohl und freue mich schon auf weitere Aktionen. Letztens waren wir mit den Kindern Äpfel sammeln, haben diese gemeinsam ausgepresst und uns den Apfelsaft schmecken lassen.

Mein Name ist Hannah, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Nilkheim. Seit September absolviere ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Heilpädagogischen Tagesstätte. Als Kind wollte ich schon Lehrerin werden und habe dies mit meinem Bruder gespielt. Meine Mama arbeitet als Schulbegleiterin in der Comenius-Schule.
Ich meiner Freizeit tanze ich gerne Ballett und Tanztheater und höre Musik.
Im letzten Jahr schloss ich meine Schullaufbahn mit dem Realschulabschluss ab. In der 9. Klasse habe ich schon ein Praktikum in der Comenius-Schule absolviert, dies hat mir sehr gut gefallen. Daraufhin kam der Entschluss, gerne eine Ausbildung im sozialen Bereich zu machen. Im Mai / Juni arbeite ich auch schon als Helferin in der Heilpädagogischen Tagesstätte. Am Vormittag bin ich in der G2 und am Nachmittag unterstütze ich die G6. Nachmittags unternehme ich mit den Kindern Ausflüge, spiele mit ihnen und verbringe Zeit mit ihnen. Mir ist es gut geglückt schnell Beziehung zu den Kindern aufzubauen. Mir macht die Tätigkeit sehr viel Spaß und ich freue mich auf die weitere Zeit.

Wir wünschen euch viel Spaß und Freude in unserer Lebenshilfe Aschaffenburg.

Alte Meldungen