Im April haben wir im Rahmen der Notbetreuung bedingt durch die Corona-Pandemie die Integrative Kindertagesstätte Mömrbis geöffnet. Seit Juli läuft nun der eingeschränkte Regelbetrieb. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lernen sich nun (neu) kennen und wachsen Tag für Tag zu einem Team zusammen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auch darüber, dass die Kinder wieder in die Integrative Kindertagesstätte Mömbris kommen dürfen. Somit liegt es nun nahe, der Integrativen Kindertagesstätte Mömbris einen Namen zu geben und die Krippen- und Kindergartengruppen mit Namen zu benennen.

Auf Vorschlag des Teams hat der Vorstand der Lebenshilfe Aschaffenburg dem Namen „Hundertmorgenwald“ zugestimmt.

Die Geschichten von Winnie Puuh (Bär) und seinen Freunden sind wunderschöne Geschichten über Freundschaft, Zusammenhalt, gegenseitiger Hilfe  und Unterschieden.  Es gibt z.B. ein Ferkel, dass aufgrund seiner körperlichen Beeinträchtigungen (Größe und Schwäche) eigentlich immer auf die Hilfe seiner Freund angewiesen ist, aber ein wahnsinnig wichtiger Faktor in der Gemeinschaft, der oft vermittelt und für andere da ist.
Dann gibt es einen Tiger, der ständig rum hopst und eine ADHS Problematik aufzeigt, oft gemütliche Runden der Freunde chaotisiert und sich nur schwer bremsen kann. Aber er ist sehr hilfsbereit, hilft den Schwächeren und kann den Esel, der meist sehr pessimistisch ist, mitziehen.
Jedes Tier zeigt eine Auffälligkeit, die aber in der Gruppe der Freunde gut integriert sind und jeder auf seine Weise ganz wichtig für die Gemeinschaft ist.
Schließlich gibt es noch einen Jungen, Christopher Robin, er liebt und sieht jeden einzelnen seiner tierischen Freunde mit ihren Problemen und Stärken.

Der Standpunkt der neuen Integrativen Kindertagesstätte an der Kahl, hat das Team spontan an den Hundertmorgenwald erinnert.

So werden nun die Krippenkinder in die Gruppe der Ferkelchen gehen. Und die Kindergartenkinder fühlen sich bei Winni-Pooh und den I-AAh´s zu Hause.