Wie ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Lebenshilfe Aschaffenburg so ist, haben Antonia, Judith und Anne gestern bei Radio Klangbrett erzählt. Sie sind seit September 2015 für die Lebenshilfe unterwegs.

Wie viele andere junge Leute wusste Judith nach dem Abitur nicht so recht, was sie machen sollte. Sich für „eine gute Sache“ engagieren schien ihr genau richtig. Wer „irgendwas soziales“ machen will, ist mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundes-Freiwilligen-Dienst gut aufgehoben.

Antonia findet, die Arbeit und das Zusammenleben mit Menschen mit Behinderung sollte selbstverständlich sein. Für sie bedeutet das Inklusion. Trotzdem merkt sie, dass viele Leute über Menschen mit Handicap denken „Oh, der da hat eine Behinderung!“ Es ist noch nicht normal, dass alle „normal“ miteinander umgehen.

Anne hört oft von anderen: „Toll, dass du mit Behinderten arbeitest! Aber ich könnte das nicht“. Das findet sie irgendwie unfair. Miteinander normal und gut umzugehen, ist doch eigentlich menschlich und nichts Besonderes. Das wünscht sich jeder.

Von links nach rechts: Antonia, Judith und Anne.