In unserer Tagesförderstätte betreuen wir erwachsene Menschen mit schwersten geistigen und auch mehrfachen Behinderungen, die nach ihrer Entlassung aus der Schule (noch) keine Werkstatt für Behinderte besuchen können.



Die direkte Anbindung unserer Tagesförderstätte an die Werkstatt für Behinderte eröffnet im Interesse aller vielfältige Möglichkeiten des gegenseitigen Austausches.

Im Mittelpunkt unserer Einrichtung steht die individuelle Persönlichkeit der von uns zu Betreuenden und wir versuchen
  • ihre Persönlichkeit zu fördern

  • sie zur größtmöglichen Selbständigkeit zu führen

  • ihnen praktische Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, die erforderlich und geeignet sind, ihnen die für sie erreichbare Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen

Tagesförderung ist tagesstrukturierend

Wie viele Sekunden hat ein Tag ?
60 x 60 x 24, siebenmal wöchentlich ... .
Grundbedürfnisse wie Essen und Schlaf setzen Punkte in das unablässige Tropfen der Sekunden. Aber ist das genug ?

Es fehlen die Kontrapunkte von Erleben und Ruhe, Lernen und Spiel, Arbeit und Freizeit, Wohnort und Arbeitsplatz...
Im Sinne einer Angleichung an das normale Leben Erwachsener soll der Besuch der Förderstätte als „Tätig-Sein“ begriffen werden, um den Arbeitstag in angemessene Form zu setzen.

Unterschiedliche Lern– und Erfahrungsangebote füllen dieses Tätigsein und machen persönliche Weiterentwicklung möglich. Voraussetzung ist allerdings, den jeweiligen Menschen in seiner Ganzheit zu erkennen - weder Fähigkeiten alleine, noch Defizite allein kennzeichnen einen Menschen als unverzichtbare Persönlichkeit, sondern nur deren Summe und Zusammenwirken.


Tagesförderung kann unter anderem sein:

  • größtmöglicher Erwerb lebenspraktischer Fähigkeiten

  • Entwicklung sozialer Fähigkeiten

  • Basale Stimulation

  • Massage

  • Krankengymnastik

  • Kommunikation

  • Schwimmen

  • Sport / Motopädie

  • Musik / Rhythmik 

  • Malen mit verschiedenen Techniken

  • Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien

  • Hinführung zur Werkstättenarbeit

  • Snoezelen


Tagesförderung geschieht:
  • In kleinen Stammgruppen mit bis zu 8 zu Betreuenden durch jeweils eine Fachkraft (HeilerziehungspflegerIn, ErzieherIn) und ein bis zwei weitere MitarbeiterInnen (Heilerziehungspflegehelferin, KinderpflegerIn)

  • Häufig auch in Einzelförderung oder gruppenübergreifenden Kleinstgruppen 

  • In Zusammenarbeit mit Fachdiensten - wie Krankengymnastik, Psychologin, Kinderärztin, Sozialpädagogin


    Leiter:

    Gottfried Hübner
    Wallstädter Str. 11
    63811 Stockstadt

    06027/401516

    Tagesfoerderstaette@Lebenshilfe-Aschaffenburg.de


    Öffnungszeiten:
    Mo.- Fr. 8.00 bis 15.30 Uhr